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After Dark – Überleben RPG

Rollenspiele

82.00 Bewertungen
4,2
Entwickler
SayGames Ltd
Veröffentlicht
05.05.2026
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After Dark – Überleben RPG screenshot
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Wenn ich auf einem gemeinsam genutzten Smartphone ein Spiel für kurze, spannungsvollere Pausen suche, ist After Dark – Überleben RPG eine interessante Wahl. Die Grundidee ist sofort verständlich: Ich entzünde meine Fackel, bewege mich durch ein Grab, treffe auf Monster und versuche, möglichst lange durchzuhalten. Das klingt einfach, funktioniert im Alltag aber gerade deshalb gut, weil ich nicht erst eine umfangreiche Weltgeschichte oder komplizierte Regeln lernen muss.

Das Spiel gehört zu den Rollenspielen und wird von SayGames Ltd entwickelt. Es ist kostenlos erhältlich und richtet sich laut Alterskennzeichnung an Spieler ab sechs Jahren. Diese Einstufung sollte man trotzdem nicht mit einem völlig ruhigen Kinderspiel verwechseln: Dunkle Grabkammern, Monster und der Überlebensaspekt erzeugen eine leicht unheimliche Stimmung. Für mich ist das eher spielerischer Nervenkitzel als echter Horror, bei jüngeren Kindern hängt die passende Einschätzung aber stark davon ab, wie empfindlich sie auf Dunkelheit und Verfolgung reagieren.

Wie sich After Dark auf einem gemeinsam genutzten Gerät spielt

In einem Haushalt mit einem geteilten Tablet oder Smartphone passt das Spiel besonders gut in Situationen, in denen mehrere Personen nacheinander spielen möchten. Eine Person kann eine kurze Runde beginnen, das Gerät weiterreichen und die nächste übernimmt. Dabei muss niemand lange erklären, was zu tun ist: Die Fackel ist der zentrale Orientierungspunkt, das Grab liefert die unmittelbare Gefahr, und die Monster sorgen dafür, dass man nicht gedankenlos vorankommt.

Ich finde diesen direkten Einstieg praktischer als bei vielen großen Rollenspielen, die erst mit langen Dialogen, Charaktermenüs oder einer ausführlichen Einführung beginnen. After Dark wirkt eher wie ein Spiel, das man zwischendurch öffnet, ausprobiert und nach kurzer Zeit wieder aus der Hand legt. Für eine gemeinsame Pause am Küchentisch oder eine Fahrt, bei der das Gerät weitergereicht wird, ist das ein echter Vorteil.

Gleichzeitig sollte man die gemeinsame Nutzung nicht zu romantisch sehen. Ein Spiel, bei dem Überleben und Fortschritt im Mittelpunkt stehen, kann schnell dazu führen, dass jemand „nur noch diesen einen Versuch“ machen möchte. In einer Familie oder Wohngemeinschaft ist es deshalb sinnvoll, vorher zu klären, ob jeder eine eigene Runde bekommt oder ob man gemeinsam Entscheidungen trifft. Sonst wird aus der lockeren Unterhaltung schnell ein Streit darum, wer die Fackel führen darf.

Gerade bei einem kleinen Bildschirm ist die Atmosphäre zweischneidig. Die Dunkelheit macht das Grab spannend, kann aber auch dafür sorgen, dass wichtige Bewegungen oder Gefahren nicht sofort angenehm lesbar sind. Ich würde das Spiel daher nicht in einer sehr hellen Umgebung beurteilen, sondern mit einer vernünftigen Bildschirmhelligkeit testen. Zu dunkel verliert man den Überblick, zu hell geht ein Teil der Stimmung verloren.

Der Einstieg ist leicht, aber nicht völlig anspruchslos

Die Oberfläche und das Grundprinzip sind schnell verstanden. Das bedeutet jedoch nicht, dass jede Runde automatisch entspannt ist. Der Reiz liegt darin, unter Druck zu reagieren und aus Fehlern zu lernen. Wer ungeduldig in unbekannte Bereiche läuft, wird eher Probleme bekommen als jemand, der die Umgebung aufmerksam beobachtet und seine Bewegungen nicht unnötig riskiert.

Mein wichtigster Tipp für den Anfang ist, nicht sofort auf Tempo zu spielen. Die Fackel sollte nicht nur als dekoratives Element betrachtet werden, sondern als Teil der Orientierung. Ich achte zuerst darauf, welche Wege offen wirken, wo sich Gefahren ankündigen und ob ich mich in eine Ecke manövriere. Diese vorsichtige Spielweise ist besonders hilfreich, wenn mehrere Personen nacheinander spielen und die nächste Person nicht genau weiß, was zuvor passiert ist.

Bei einem geteilten Gerät lohnt es sich außerdem, vor dem Weiterreichen kurz zu sagen, was gerade das Ziel ist. Ein Satz wie „Ich erkunde erst den linken Gang“ verhindert, dass die nächste Person sofort in eine andere Richtung läuft und die Situation verschlechtert. Das ist kein eingebautes Koordinationssystem, sondern eine einfache Haushaltsregel, die bei diesem Spiel überraschend viel ausmacht.

Grenzen bei Einrichtung, Käufen und gemeinsamem Fortschritt

Weil das Spiel kostenlos angeboten wird, ist die Einstiegshürde niedrig. Gleichzeitig gibt es In-App-Käufe, die über Google Play zwischen 1,99 € und 59,99 € kosten können. Für ein gemeinsam genutztes Gerät ist das der Punkt, den ich vor dem ersten Spielen ausdrücklich klären würde. Nicht jeder, der das Spiel öffnet, sollte automatisch auch Käufe auslösen können.

Ich würde das Smartphone deshalb nicht einfach mit dem Satz weitergeben, dass es „nur ein kostenloses Spiel“ sei. Kostenloser Download und kostenlose Nutzung sind nicht dasselbe. Besonders bei Kindern ist es sinnvoll, die Kaufmöglichkeit im Haushalt vorher zu besprechen und die Verantwortung bei der Person zu lassen, die das Gerät oder das Google-Play-Konto verwaltet. Das ist keine Kritik an der Spielidee, sondern eine praktische Konsequenz aus der vorhandenen Kaufstruktur.

Auch beim Fortschritt braucht ein gemeinsames Gerät klare Absprachen. Wenn mehrere Personen dieselbe Installation verwenden, kann eine Runde schnell in eine andere Spielweise übergehen: Ein Spieler erkundet vorsichtig, der nächste geht bewusst Risiken ein, und der dritte möchte möglichst schnell weiterkommen. Ich würde daher entweder feste Wechsel vereinbaren oder das Spiel eher als gemeinsames Erlebnis betrachten, bei dem Entscheidungen abgesprochen werden.

Für mich ist das einer der weniger offensichtlichen Punkte: Die größte Reibung entsteht nicht unbedingt durch die Monster, sondern durch unterschiedliche Erwartungen an eine gemeinsame Runde. Wer das Spiel allein nutzt, kann seinen Rhythmus frei wählen. Wer es teilt, sollte vorher entscheiden, ob persönliche Bestleistung oder gemeinsames Überleben wichtiger ist.

Koordination macht aus einer Einzelrunde ein gemeinsames Spiel

After Dark eignet sich nicht automatisch als Mehrspieler-Erfahrung, nur weil mehrere Menschen dasselbe Gerät benutzen. Die gemeinsame Nutzung funktioniert eher über das Weiterreichen und Besprechen. Das kann trotzdem unterhaltsam sein, wenn alle akzeptieren, dass die Kontrolle zeitweise bei jemand anderem liegt.

Ich würde bei jüngeren Mitspielern eine einfache Rollenverteilung ausprobieren: Eine Person steuert, eine andere achtet auf mögliche Gefahren und erinnert daran, nicht zu hastig vorzugehen. Dadurch bleibt auch jemand beteiligt, der gerade nicht tippt oder wischt. Das Spiel wird dann weniger zu einem Wettbewerb um die schnellsten Finger und mehr zu einer kleinen Entscheidungsaufgabe rund um Orientierung, Risiko und Reaktion.

Diese Methode hat allerdings eine Grenze. Wenn die Person am Gerät die Hinweise der anderen ignoriert, kann die Zusammenarbeit schnell frustrierend werden. Ebenso kann ein älterer Spieler unabsichtlich zu viel vorgeben und dem jüngeren die eigentliche Entdeckung abnehmen. Ich würde deshalb nicht jeden Weg vorplanen. Besser ist es, nur auf auffällige Gefahren hinzuweisen und die Entscheidung bei der spielenden Person zu lassen.

Für kurze gemeinsame Sessions ist das Spiel stärker als für lange Familienabende mit vielen wechselnden Regeln. Die dunkle Grabstimmung trägt einige Runden gut, doch wenn jeder permanent kommentiert oder korrigiert, verliert das Erlebnis seine Spannung. Am besten funktioniert es, wenn die Gruppe ruhig genug bleibt, damit die Person am Gerät selbst beobachten und reagieren kann.

Alterskontext und Vertrauen im Haushalt

Die Kennzeichnung ab sechs Jahren gibt eine hilfreiche Orientierung, ersetzt aber nicht die Einschätzung der Eltern oder anderer erwachsener Bezugspersonen. Ein Kind, das Monster und eine dunkle Umgebung problemlos findet, kann viel Freude daran haben. Ein anderes Kind kann dieselben Elemente unangenehm finden, obwohl die Altersangabe passt. Ich würde die erste Runde deshalb gemeinsam ansehen, statt das Spiel nur anhand der Zahl auf der Verpackung freizugeben.

Wichtig ist auch, dass das Spiel nicht mit einer pädagogischen Lernanwendung verwechselt wird. Der Schwerpunkt liegt auf Überleben, Erkundung und Reaktion, nicht auf schulischen Inhalten. Für eine kurze Unterhaltung ist das völlig in Ordnung. Wer für ein Kind gezielt ein ruhiges, lehrreiches oder völlig konfliktfreies Spiel sucht, wird bei einer anderen Kategorie wahrscheinlich besser aufgehoben sein.

Bei Kindern, die schnell zu impulsivem Spielen neigen, kann die Dunkelheit zusätzlich dazu verleiten, einfach weiterzulaufen, statt aufmerksam zu planen. Hier hilft eine klare Regel: Erst schauen, dann bewegen. Diese kleine Gewohnheit verbessert nicht nur die Runde, sondern verhindert auch, dass das Spiel ausschließlich als hektisches Ausweichen wahrgenommen wird.

Ich würde außerdem darauf achten, ob das Kind nach einer verlorenen Runde entspannt bleibt. Der Überlebensaspekt kann motivieren, aber auch dazu führen, dass man Niederlagen unbedingt sofort ausgleichen möchte. In einem gemeinsamen Haushalt ist es sinnvoll, Pausen nicht als Strafe zu behandeln, sondern als normalen Teil der Nutzung. Gerade bei einem kostenlosen Spiel mit optionalen Käufen sollte Frust nicht der Moment sein, in dem jemand unüberlegt Geld ausgibt.

Version, Geräte und Alltagstauglichkeit

Die aktuelle Version ist 1.10.0 und läuft ab Android 8.0. Damit ist die technische Einstiegshürde für viele Android-Geräte überschaubar. Trotzdem würde ich bei einem älteren oder gemeinsam genutzten Smartphone zuerst prüfen, ob genug Speicher und eine stabile Bedienung vorhanden sind. Ein Spiel, das auf einem kleinen oder langsam reagierenden Gerät ruckelt, wirkt bei schnellen Begegnungen deutlich unfairer, selbst wenn die Grundidee eigentlich gut funktioniert.

Für kurze Pausen ist die kostenlose Verfügbarkeit praktisch. Ich kann das Spiel ausprobieren, ohne zuerst eine Kaufentscheidung treffen zu müssen. Die In-App-Käufe verändern aber die Haushaltsfrage: Wer das Gerät mit anderen teilt, sollte nicht nur über Spielzeiten, sondern auch über den Umgang mit dem Store-Konto sprechen. Bei einem persönlichen Gerät ist diese Verantwortung einfacher, bei einem Familiengerät muss sie klar bei einer erwachsenen Person liegen.

Die Altersfreigabe und die einfache Grundidee machen After Dark grundsätzlich zugänglich, aber die Atmosphäre bleibt ein entscheidender Faktor. Ich würde es nicht unbedingt als Hintergrundspiel empfehlen, das man nebenbei startet, während man gleichzeitig ein Gespräch führt oder andere Aufgaben erledigt. Sobald die Aufmerksamkeit geteilt ist, verliert man leichter die Orientierung. Für eine kurze, konzentrierte Runde ist es passender.

Im Vergleich zu umfangreichen Rollenspielen mit großen Karten, vielen Figuren und langen Entwicklungsbäumen wirkt After Dark deutlich unmittelbarer. Das ist seine Stärke, wenn ich schnell loslegen möchte. Es ist aber auch seine Grenze für Spieler, die langfristige Charakterplanung, tiefgehende Geschichten oder ein großes Inventarsystem suchen. Wer genau diese Elemente erwartet, sollte sich eher bei klassischen Rollenspielen umsehen.

Was im Vergleich zu anderen Rollenspielen auffällt

Viele Rollenspiele belohnen mich mit einer langen Aufbauphase: Ich verbessere eine Figur, sammle Ausrüstung, schalte Fähigkeiten frei und kehre regelmäßig in bereits bekannte Gebiete zurück. After Dark setzt den Akzent stärker auf den Moment. Die Fackel, das Grab und die Monster erzeugen eine unmittelbare Situation, in der meine nächste Entscheidung wichtiger ist als eine komplizierte langfristige Planung.

Das macht den Titel für Gelegenheitsspieler zugänglicher als ein großes Rollenspiel, aber nicht automatisch besser. Wenn ich nur zehn Minuten habe und eine klare Aufgabe möchte, gefällt mir dieser direkte Ansatz. Wenn ich dagegen über längere Zeit an einem Charakter arbeiten oder eine umfangreiche Geschichte erleben möchte, fehlt mir wahrscheinlich die Tiefe, die ich bei größeren Genrevertretern erwarten würde.

Auch gegenüber völlig entspannten Casual-Spielen ist der Unterschied deutlich. After Dark verlangt mehr Aufmerksamkeit, weil die dunkle Umgebung und die Monster eine gewisse Spannung erzeugen. Für eine ruhige Beschäftigung ohne Druck würde ich ein Puzzle- oder Aufbauspiel vorziehen. Für den kleinen Adrenalinschub zwischen zwei Alltagsterminen passt das Grab dagegen besser.

Ein weiterer Trade-off betrifft die gemeinsame Nutzung. Ein klassisches rundenbasiertes Spiel lässt sich oft leichter an eine Gruppe anpassen, weil jeder Zug klar abgegrenzt ist. After Dark lebt eher von Reaktion und Atmosphäre. Beim Weiterreichen kann genau das spannend sein, aber auch unpraktisch: Wer übernimmt, muss sich schnell in die aktuelle Lage hineinfinden.

Konkrete Spielweise für kurze und längere Pausen

In einer kurzen Alltagssituation würde ich nicht versuchen, möglichst weit zu kommen. Ich würde mir ein kleines Ziel setzen: einen Abschnitt vorsichtig erkunden, die Umgebung verstehen oder eine bestimmte Gefahr besser einschätzen. So bleibt eine verlorene Runde überschaubar und fühlt sich nicht wie verschwendete Zeit an.

Für eine längere Sitzung lohnt es sich, die Entscheidungen bewusster zu betrachten. Ich würde nicht jede Bewegung aus dem Bauch heraus machen, sondern mir merken, welche Wege bereits geprüft wurden. Wenn mehrere Personen beteiligt sind, kann eine kurze mündliche Zusammenfassung helfen: Wo war es sicher, wo trat ein Monster auf, und welcher Weg sollte als Nächstes untersucht werden?

Ein nicht sofort offensichtlicher Vorteil dieser Methode ist, dass sie auch bei wechselnden Spielniveaus funktioniert. Ein erfahrener Spieler kann die Umgebung erklären, ohne jede Entscheidung zu übernehmen. Ein Anfänger bekommt dadurch Orientierung, bleibt aber selbst aktiv. Das ist besonders nützlich, wenn Erwachsene und Kinder dasselbe Gerät verwenden.

Ich würde außerdem vermeiden, die Fackel nur als Signal zum Vorwärtslaufen zu behandeln. Die Beleuchtung verändert, wie ich die Umgebung wahrnehme, und beeinflusst damit meine Risikobereitschaft. Wenn ich mich sicher fühle, gehe ich schneller; wenn der Weg unübersichtlich wirkt, sollte ich bewusst langsamer werden. Diese Verbindung zwischen Sicht, Tempo und Entscheidung ist für mich interessanter als das reine Ausweichen vor Monstern.

Für wen sich der Download lohnt

After Dark ist eine gute Wahl für Menschen, die ein kostenloses RPG für kurze Spielsessions suchen und eine dunkle, leicht unheimliche Atmosphäre mögen. Es passt zu Spielern, die lieber sofort handeln, als lange Menüs zu verwalten. Auch in einem Haushalt mit gemeinsamem Android-Gerät kann es funktionieren, wenn die Nutzung, der Wechsel und mögliche Käufe vorher abgesprochen sind.

Besonders gut sehe ich das Spiel bei Familien oder Freunden, die gerne gemeinsam zuschauen und Entscheidungen kommentieren. Die einfache Grundidee erleichtert den Einstieg, während die Bedrohung durch Monster genug Spannung erzeugt, damit nicht jeder Durchlauf gleich wirkt. Für eine Person, die gerade nur wenige Minuten Zeit hat, ist der direkte Zugang ebenfalls praktisch.

Weniger geeignet ist es für Spieler, die keine dunklen Umgebungen oder Monster mögen, selbst wenn die Alterskennzeichnung niedrig angesetzt ist. Auch wer ein tiefes, storylastiges Rollenspiel mit umfangreicher Charakterentwicklung erwartet, sollte seine Erwartungen anpassen. Das Spiel will mich eher in eine unmittelbare Überlebenssituation bringen, als mir eine riesige Fantasywelt mit vielen Nebensystemen zu eröffnen.

Wer In-App-Käufe grundsätzlich vermeiden möchte, sollte die Store-Einstellungen und Haushaltsregeln vor dem Spielen klären. Der kostenlose Einstieg bleibt attraktiv, aber bei einem geteilten Gerät ist die organisatorische Seite genauso wichtig wie die Spielmechanik. Für ein persönliches Gerät ist die Entscheidung einfacher, für ein Familiengerät braucht es mehr Aufmerksamkeit.

Mein Urteil für den gemeinsamen Haushalt

Mein Eindruck fällt insgesamt positiv, aber bewusst nicht vorbehaltlos aus. After Dark konzentriert sich auf eine klare Situation: Fackel an, Grab erkunden, Monster überstehen. Diese Begrenzung macht den Einstieg angenehm und eignet sich gut für kurze Runden. Gleichzeitig bedeutet sie, dass Spieler mit großen Rollenspielerwartungen wahrscheinlich schneller an eine Grenze stoßen.

Als gemeinsames Spiel auf einem Haushaltgerät funktioniert es dann am besten, wenn alle den Charakter einer Einzelspieler-Runde akzeptieren. Es ist kein Ersatz für ein echtes Mehrspieler-Rollenspiel, kann aber durch Weiterreichen, Beobachten und kurze Absprachen zu einer unterhaltsamen gemeinsamen Aktivität werden. Die wichtigste Vorbereitung betrifft dabei nicht die Technik, sondern die Grenzen: Wer spielt wann, wer entscheidet, und wie werden Käufe behandelt?

SayGames Ltd liefert hier ein zugängliches Abenteuer für Android, das seine Wirkung aus Atmosphäre und unmittelbarer Reaktion zieht. Die Bewertung von 4,2 bei über fünftausend Bewertungen zeigt, dass der Titel bereits auf Interesse stößt, während mehr als hunderttausend Installationen für eine gewisse Verbreitung sprechen. Ich würde diese Zahlen allerdings nicht als Ersatz für die eigene Einschätzung nehmen, besonders wenn Kinder das Spiel nutzen sollen.

Mein abschließender Rat ist einfach: Wenn du ein kostenloses, leicht zugängliches Überleben-RPG mit Grabstimmung suchst, probiere es aus und spiele die erste Runde gemeinsam mit den jüngeren Nutzern im Haushalt. Achte darauf, ob die Dunkelheit angenehm spannend oder eher belastend wirkt, und kläre die Kaufgrenzen vor dem Weiterreichen des Geräts. Die beste Stärke von After Dark ist sein schneller Einstieg, seine größte Einschränkung die begrenzte Tiefe gegenüber großen Rollenspielen. Für kurze, konzentrierte Abenteuer ist das eine faire und unterhaltsame Kombination.

Highlights

  • Spannende Nachtabschnitte sorgen für zusätzlichen Überlebensdruck.
  • Erkundung und Ressourcenmanagement greifen sinnvoll ineinander.
  • Die düstere Atmosphäre passt gut zum postapokalyptischen Szenario.
  • Verschiedene Entscheidungen beeinflussen den Verlauf des Spiels.
  • Auch kurze Spielsitzungen bieten meist konkrete Fortschritte.

Einschränkungen

  • Der Einstieg kann wegen vieler Systeme zunächst etwas unübersichtlich wirken.
  • Ressourcen sind teilweise knapp und bremsen den Spielfluss.
  • Einige Aufgaben wiederholen sich nach längerer Spielzeit.
  • Fortschritte können bei Fehlern oder Niederlagen frustrierend langsam sein.
  • Auf älteren Geräten sind gelegentliche Ladezeiten möglich.

Häufig gestellte Fragen

Was ist After Dark – Überleben RPG und wie funktioniert das Spielprinzip?

After Dark – Überleben RPG ist ein düsteres Rollenspiel mit Survival-Elementen, in dem du dich in einer gefährlichen Welt behaupten musst. Du erkundest die Umgebung, sammelst wichtige Ressourcen, verbesserst deine Ausrüstung und triffst Entscheidungen, die den weiteren Spielverlauf beeinflussen können. Neben Kämpfen spielen Planung, Charakterentwicklung und ein vorsichtiger Umgang mit begrenzten Vorräten eine zentrale Rolle.

Ist After Dark – Überleben RPG für Anfänger geeignet?

Grundsätzlich können auch Einsteiger mit After Dark – Überleben RPG beginnen, allerdings sollte man etwas Geduld mitbringen. Das Spiel erklärt die wichtigsten Grundlagen, doch nicht jede Mechanik wird sofort ausführlich erläutert. Besonders am Anfang ist es sinnvoll, die Umgebung gründlich zu durchsuchen, Ressourcen nicht unnötig zu verbrauchen und die Fähigkeiten des eigenen Charakters gezielt auszubauen. Wer Survival-RPGs mag, findet sich meist schnell zurecht.

Benötigt After Dark – Überleben RPG eine permanente Internetverbindung?

Ob eine Internetverbindung erforderlich ist, kann je nach Version, Plattform und einzelnen Spielfunktionen unterschiedlich ausfallen. Für den Download, Aktualisierungen, Werbung oder bestimmte Online-Dienste kann eine Verbindung notwendig sein. Wenn du unterwegs spielen möchtest, solltest du deshalb vorab prüfen, ob der gewünschte Spielmodus offline funktioniert. Außerdem empfiehlt es sich, die offiziellen Angaben im jeweiligen App Store zu kontrollieren.

Ist After Dark – Überleben RPG kostenlos spielbar oder gibt es In-App-Käufe?

After Dark – Überleben RPG kann grundsätzlich kostenlos heruntergeladen werden, abhängig von der angebotenen Version. Wie bei vielen mobilen Spielen können jedoch In-App-Käufe, optionale Vorteile oder werbefinanzierte Inhalte enthalten sein. Diese Zahlungen sind für den grundsätzlichen Spielfortschritt nicht immer zwingend notwendig, können aber bestimmte Abläufe beschleunigen. Eltern sollten bei jüngeren Spielern die Kaufoptionen auf dem Gerät absichern.

Auf welchen Geräten kann ich After Dark – Überleben RPG installieren?

Die Verfügbarkeit von After Dark – Überleben RPG hängt von der jeweiligen Android- oder iOS-Version sowie von den technischen Anforderungen des Entwicklers ab. Vor der Installation solltest du prüfen, ob dein Smartphone oder Tablet genügend freien Speicher besitzt und das erforderliche Betriebssystem verwendet. Auf älteren Geräten kann es außerdem zu längeren Ladezeiten, geringerer Grafikqualität oder einer weniger flüssigen Darstellung kommen.

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4,2
Entwickler
SayGames Ltd
Veröffentlicht
05.05.2026

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